Ausgangsituation
Die Sahel-Staaten Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad bilden eine Region mit großem Potenzial, stehen aber auch vor komplexen Herausforderungen: Steigende Gewalt, mangelnde Perspektiven, spürbare Auswirkungen des Klimawandels und schwache staatliche Institutionen hemmen ihre Entwicklung.
Seit 2017 unterstützt die Sahel-Allianz die Region, um diese Herausforderungen anzugehen und nachhaltige Entwicklung zu fördern. In dem internationalen Bündnis koordinieren Geberländer ihre Entwicklungszusammenarbeit in der Region.
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze übernahm die Präsidentschaft der Sahel-Allianz Anfang Juli 2023. Ihre Präsidentschaft fokussiert sich auf Ausbildung und Beschäftigung, Ernährung und soziale Sicherung sowie Basisdienstleistungen. Dies ist nach den Militärputschen in Burkina Faso, Mali und zuletzt Niger besonders wichtig.
Ziel
Deutschland und andere Mitglieder nutzen die Sahel-Allianz, um sich gemeinsam abzustimmen und ihre Entwicklungsbeiträge in der Region auszugestalten.