Ausgangssituation
Die COVID-19-Krise hat gezeigt, dass Afrika beim Zugang zu Impfstoffen und anderen Medikamenten zu abhängig von Importen ist. Senegal importiert derzeit mehr als 90 Prozent seiner Arzneimittel und 99 Prozent seiner Impfstoffe.
Daher will das Land bis 2030 ein Drittel und bis 2035 die Hälfte des lokalen Arzneimittelbedarfs vor Ort produzieren. Bisher sind die institutionellen Strukturen öffentlicher und privatwirtschaftlicher Akteure für den Ausbau der Impfstoff- und Pharmaproduktion in Senegal jedoch unzureichend.
Mit dem Institut Pasteur de Dakar (IPD) ist im Land bereits eine funktionierende Impfstoffproduktion für Gelbfieber ansässig. Damit verfügt das Land über eine der wenigen Organisationen in Subsahara-Afrika, die bereits langjährige Erfahrung in der Impfstoffproduktion vorweisen können. Dennoch umfasst die Pharmaindustrie im Senegal nur ein halbes Dutzend lokal ansässiger Produzenten und ist aktuell nicht wettbewerbsfähig.
Ziel
Die institutionellen Strukturen öffentlicher und privatwirtschaftlicher Akteure für den Ausbau der Impfstoff- und Pharmaproduktion in Senegal sind gestärkt.