2014.0968.9

Ernährung sichern, Widerstandsfähigkeit gegenüber Hungerkrisen stärken

Ernährungssicherung und Resilienzstärkung
Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Dauer
Partner
Partnerministerien
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Julia Kirya

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Auf dem Bild ist ein Korb mit Lebensmitteln wie Reis, Eiern und Drachenfrucht abgebildet.

Ausgangssituation

Die Ursachen für Hunger und Mangelernährung sind vielfältig: Armut, Krisen, Konflikte, Überbevölkerung und Naturkatastrophen sowie fehlender Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen, gesunder Nahrung, sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen. Oft fehlt den Menschen auch das Wissen über gesunde Ernährung und Hygiene. Die vielfältigen und komplexen Ursachen von Hunger und Mangelernährung erfordern breitgefächerte Lösungen.

Fehlen Kindern im Mutterleib oder in den ersten zwei Jahren nach der Geburt, im sogenannten 1.000-Tage-Fenster, wichtige Mikronährstoffe, wie Eisen, Zink oder Vitamin A, wirkt sich dies ein Leben lang auf ihre Gesundheit und Entwicklungschancen aus: Das körperliche Wachstum ist eingeschränkt, die geistigen Fähigkeiten können sich nur beeinträchtigt entfalten. Das kann die Möglichkeiten zu lernen und später einen Beruf auszuüben, erheblich mindern.

Ziel

Die Ernährungssituation von gefährdeten Menschen, vor allem von Frauen im gebärfähigen Alter und Kleinkindern, und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Hungerkrisen ist verbessert.

Eine Frau steht vor einem Feld. Auf ihrem Rücken ist ein Kleinkind, das in die Kamera schaut.

Vorgehensweise

Das Vorhaben verknüpft Maßnahmen aus verschiedenen Bereichen, wie etwa Landwirtschaft, Gesundheit, Bildung, soziale Sicherung sowie Wasser und Hygiene (Water, Sanitation, Hygiene, WASH). Dies trägt dazu bei:

(1) die ganzjährige Verfügbarkeit von vielfältigen und gesunden Lebensmitteln zu steigern,

(2) das Verhalten für eine ausgewogene Ernährung zu ändern – besonders von Frauen und Kleinkindern,

(3) Politik zu unterstützen, die Ernährungssicherheit und Resilienz erhöhen, sowie Erfahrungen und Belege zu sammeln und aufzuzeigen, wie Ernährung verbessert werden kann.

Die Gates Foundation beteiligt sich seit April 2023 finanziell an dem Vorhaben im Bereich Politikberatung und Kapazitätenaufbau zu Lebensmittelanreicherung mit Mikronährstoffen.

Das Vorhaben ist in den folgenden Ländern tätig: Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Indien, Jemen, Kambodscha, Kenia, Madagaskar, Malawi, Mali, Sambia und Togo. Sie können auf die Länder klicken, um Informationen und Dokumente zu den Einsatzländern zu entdecken.

Stand: August 2024

Blick von oben auf ein Feld, auf dem eine Frau arbeitet.
Einem kleinen Kind wird ein Band um den Oberarm gelegt.
Blick von oben auf eine Person, die an ihrem Hausgarten arbeitet.
Eine Frau lächelt in die Kamera. Vor ihr sind Lebensmittel auf dem Boden zum Trocknen ausgebreitet.
Eine Gruppe von Frauen sitzt im Kreis. Eine der Frauen hält ein Tablet in der Hand und erklärt den anderen Frauen, was darauf zu sehen ist.
Eine Frau verarbeitet Gemüse und lächelt dabei.
Eine Gruppe von Menschen arbeitet in einem Feld.
Eine Gruppe von Frauen steht in einem Feld und zeigt ihre Gemüseernte.
Eine Frau hält Bohnen in die Kamera und lächelt dabei.
Eine Frau erntet in ihrem Feld und lächelt dabei in die Kamera.
Eine Mutter hat ihr Kind auf dem Schoß, das von seinem Vater gefüttert wird.
Eine Frau steht vor einem Feld.
Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Feld.
Jemand wäscht sich die Hände mit Hilfe einer selbstgebauten Handwaschstation.
Eine Frau zermalmt Körner mit Hilfe eines Steins.
Ein Mann und eine Frau arbeiten auf einem Feld. Die Frau hat ein Kleinkind auf dem Rücken.
Eine Frau steht vor einem Feld und hält Tomaten in der Hand.
Informationen

CRS-Schlüssel
43072

Kombifinanzierung
  • Bill & Melinda Gates Foundation (10 Mio. €)
Entwicklungspolitische Kennungen

Signifikante Nebenziele:

  • Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Mutter-Kind-Gesundheit

Zuständige Organisationseinheit
G530 Ernährungs- und Landnutzungssysteme

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
286.992.593 €

Mehr zum Projekt

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Jordanien, Kambodscha, Kenia, Marokko, Mauretanien, Tunesien, Ukraine, Ägypten
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