2024.2002.4

Gemeinsam einen effizienten und nachhaltigen Handel ermöglichen

Globalvorhaben Partnerschaften für Nachhaltigen Handel
Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Dauer
Partner
Kein politischer Träger
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Susanne Wolfgarten

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Vogelperspektive auf ein Containerschiff, das in einem Containerhafen liegt.
© GIZ / Adobe Stock

Ausgangssituation

Handel zwischen Ländern trägt zum Wirtschaftswachstum bei. Daher liegt es im gemeinsamen Interesse von Unternehmen und Regierungen, Handelsbarrieren abzubauen.

Komplexe Zollvorschriften und undurchsichtige Grenzverfahren hemmen jedoch Handelsmöglichkeiten. Dies senkt den Anreiz für internationale Unternehmen, in Ländern mit ungünstigen Handels- und Investitionsbedingungen zu investieren.

Hinzu kommen globale Veränderungen wie der Klimawandel. Betroffen sind davon vor allem Länder des globalen Südens, die stark von natürlichen Ressourcen abhängig sind und dessen Folgen besonders zu spüren bekommen.

Um diesen Veränderungen gerecht zu werden, globale Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und Investitionslücken zu schließen, braucht es ein Umdenken und eine Anpassung, sowie eine gerechtere Gestaltung des multilateralen Handelssystems.

Ein Containerschiff fährt vor einem Containerhafen.
© GIZ / Adobe Stock

Ziel

In Jordanien, Kambodscha, Kenia, Marokko, Mauretanien, Tunesien und der Ukraine sind Maßnahmen etabliert, die den Handel erleichtern sowie Klima und Umwelt schützen.

Vorgehensweise

Das Vorhaben fördert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Verbänden und staatlichen Institutionen und baut auf den Erfolgen der vorherigen Phase auf. Dabei liegt sein Schwerpunkt darauf, das Handelserleichterungsabkommen umzusetzen. Hierfür verknüpft das Vorhaben Entwicklungsziele mit wirtschaftlichen Interessen.

Das Vorhaben:

  • plant und implementiert Maßnahmen zur Handelserleichterung in verschiedenen Ländern in Afrika, dem Balkan, Nahost und Südostasien
  • steigert die Effizienz und verringert Kosten bei der Zollabfertigung, indem es Prozesse und Handelsdokumente digitalisiert
  • unterstützt Entwicklungsländer dabei, ihre Interessen strukturell und politisch im multilateralen Handelssystem sowie in der WTO in Genf zu Investitionserleichterung, Handel und Klima zu vertreten
  • fördert gemeinsam mit Partnern in Genf – darunter Vertretungen der Entwicklungsländer, internationale Organisationen und NGOs – bereits bestehende Prozesse
Eine Person in Schutzkleidung schaut in einem Containerhafen nach oben.
© GIZ / Adobe Stock

Stand: November 2024

Informationen

CRS-Schlüssel
33120

Kombifinanzierung
  • Europäische Union (EU) (2,97 Mio. €)
Entwicklungspolitische Kennungen

Signifikante Nebenziele:

  • Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

Zuständige Organisationseinheit
G120 Nachhaltige Wirtschentw, Digitalisierung

Vorgänger-Projekt
2021.2006.1

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
7.767.000 €

Aufträge mit ähnlicher thematischer und geografischer Passung:

Brasilien, Burkina Faso, China, Kenia, Kolumbien, Lesotho, Liberia, Mauritius, Namibia, Nigeria, Papua-Neuguinea, Senegal, Seychellen
Armenien, Deutschland, Kolumbien, Ruanda, Tunesien
Bangladesch, Demokratische Republik Kongo (DR Kongo), Demokratische Volksrepublik Laos, Ghana, Kambodscha, Kamerun, Malawi, Mauretanien, Nepal, Niger, Nigeria, Niue, Pakistan, Peru, Senegal, São Tomé und Príncipe, Tansania, Tschad
Albanien, Ghana, Indonesien, Irak, Jordanien, Kosovo, Marokko, Nigeria, Pakistan, Senegal, Serbien, Tunesien, Ukraine, Ägypten
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