Ausgangssituation
Brasilien hat sich dazu verpflichtet, die illegale Entwaldung bis 2030 zu stoppen. Die Finanzierung des Schutzes der Wälder und der Artenvielfalt ist daher ein zentraler Bestandteil der brasilianischen Politik. Dennoch gestaltet sich die Umsetzung von wirkungsvollen Wald- und Klimaschutzprojekten aufgrund unzureichender Finanzierung und Kompetenzen für Organisationen und lokale Regierungen schwierig.
Brasilien erhält derzeit einen Großteil der Mittel für Waldschutz basierend auf dem REDD+-Ansatz der Vereinten Nationen. Damit bekommt es Zahlungen, wenn es Treibhausgase aus Entwaldung reduziert. Um auch in Zukunft Wald und Artenvielfalt zu erhalten, muss Brasilien einerseits die Finanzierungsquellen breiter aufstellen und andererseits den Zugang zu den Mitteln und deren Abfluss im Land erhöhen.