Ausgangssituation
Seit 2016 herrscht in Burkina Faso eine Sicherheitskrise. Sie hat zu einer massiven Fluchtbewegung innerhalb des Landes geführt. Im Frühjahr 2023 zählte das Land mehr als zwei Millionen Binnenvertriebene, davon lebt fast ein Viertel in der Region Centre-Nord. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Frauen, Mädchen und Kinder.
Die aufnehmenden Gemeinden haben zunehmend Schwierigkeiten, den Zuzug von Binnenvertriebenen zu bewältigen. Die Situation überfordert die öffentlichen Verwaltungen sowie Einrichtungen und gefährdet den sozialen Frieden. Gleichzeitig ist die wirtschaftliche Situation in der Region zunehmend angespannt.
Ziel
Die Lebensbedingungen von Binnenvertriebenen und schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen, die in den ausgewählten Aufnahmegemeinden der Region Centre-Nord leben, sind verbessert.