Ausgangssituation
Staatsstreiche, verfassungswidrige Regierungswechsel sowie Kämpfe um politischen Einfluss und Ressourcen haben in Afrika in jüngster Zeit zu Unruhen und politischer Instabilität geführt. Das hat verheerende Auswirkungen auf die Entwicklung des Kontinentes.
Als Reaktion haben die Afrikanische Union (AU) und ihre Partner die Afrikanische Friedens- und Sicherheitsarchitektur (African Peace and Security Architecture, APSA) und die African Governance Architecture (AGA) aufgebaut. Hierdurch erhält die AU umfassende Mandate, um in ihren Mitgliedstaaten gewaltsame Konflikte zu verhindern oder zu beenden und die Regierungsführung zu verbessern.
Trotz großer Fortschritte sind Qualität und Wirksamkeit der Interventionen der AU weiterhin eingeschränkt. Das neu eingerichtete Kommissariat für politische Angelegenheiten, Frieden und Sicherheit (PAPS) führt deshalb die Mitarbeiter*innen und Aufgaben von APSA und AGA in einer Institution zusammen. Das APSA-Vorhaben geht die damit verbundenen Herausforderungen an. Es fördert die Organisationsentwicklung und integriert dabei Instrumente und Methoden, um effektiv auf die Notwendigkeit von Krisenprävention, Management und Friedensförderung zu reagieren.
Ziel
Die AU kann APSA und AGA-Instrumente besser einsetzen, um in ihren Mitgliedsstaaten Konflikte zu vermeiden und zu lösen sowie den Frieden zu fördern.