Ausgangssituation
Die Bergbauindustrie ist entscheidend für die Wirtschaft vieler rohstoffreicher Länder des Globalen Südens, sowie um die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung umzusetzen. Angesichts des weltweit wachsenden Bedarfs an Rohstoffen für die Energie- und Verkehrswende, sowie für digitale Technologien muss die Einhaltung höchstmöglicher Sozial-, Governance- und Umweltstandards gewährleistet werden. Damit die Bergbauindustrie zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann, müssen die Erträge auch der lokalen Bevölkerung zugutekommen – durch bessere Arbeitsmöglichkeiten, faire Steuerzahlungen und angemessene Löhne. Dabei muss der Rohstoffabbau im Sinne einer gerechten Transformation (Just Transition) sozialgerecht und klimaverträglich erfolgen.
Ziel
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit hat zum Ziel, aktiv zur Gestaltung der Rahmenbedingungen für verantwortungsvolle Rohstofflieferketten beizutragen und den entsprechenden internationalen Dialog sowie die Vernetzung im Rahmen von Multi-Stakeholder-Initiativen zu befördern.
Vorgehensweise
Bei der Beratung des BMZ agiert das Sektorvorhaben in vier Schwerpunktbereichen Rohstoffgovernance, soziale Verantwortung in Lieferketten, Förderung lokaler Wertschöpfung sowie geopolitische Analyse. Dabei werden die Themen Gleichberechtigung der Geschlechter sowie Umwelt- und Klimaschutz querschnittlich adressiert.