Ausgangssituation
Die Digitalisierung verändert die Welt rasant: Über fünf Milliarden Menschen nutzen das Internet. Das entspricht etwa 66 Prozent der Weltbevölkerung. Seit 2011 hat sich die Nutzerzahl verdoppelt. Diese Veränderung eröffnet Chancen und Herausforderungen. António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, betont, dass die internationalen Ziele für nachhaltige Entwicklung bis zum Jahr 2030 nur durch digitale Fortschritte erreichbar seien. Gleichzeitig birgt die Digitalisierung auch Risiken wie den Datenmissbrauch oder die Einschränkung der Meinungsfreiheit. Die internationale Entwicklungspolitik hat daher die Verantwortung, den digitalen Wandel mit den Partnerländern fair, langfristig und menschenzentriert zu gestalten. Zudem sollen Potenziale genutzt und digitale Klüfte im Globalen Süden abgebaut werden.
Ziel
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) setzt eine sozial-ökologische und feministische Digitalpolitik zur Überwindung digitaler Klüfte erfolgreich um.