2012.9230.9

Klimaschutzstrategien für eine klimafreundliche, resiliente und naturverträgliche Wirtschaft

Politikdialog und Wissensmanagement zu Klimaschutzstrategien
Auftraggeber
Bundesmin. f.Umwelt,Klimaschutz,Naturschutz u. nukleare Sicherheit
Dauer
Partner
Zuständige Ministerien der Partnerländer
Kontakt

Anita Richter

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Ausgangssituation

Weltweit haben Regierungen das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet und sich mit der Biodiversitätskonvention auf den Schutz von Naturräumen geeinigt. Nun müssen sie Strategien vorlegen, wie sie ihre Volkswirtschaften in kohlenstoffarme, resiliente und naturverträgliche Wirtschaftssysteme verwandeln. Gleichzeitig wird in den Ländern Afrikas und Asiens der Ressourcenbedarf in den kommenden Jahrzehnten weiter stark wachsen. Dadurch steigen Treibhausgasemissionen, Ökosysteme und natürliche Ressourcen werden zunehmend belastet.

Um dem entgegenzuwirken, müssen langfristige Klima- und Biodiversitätsschutzstrategien mit wirtschaftlichen Entwicklungspfaden verknüpft werden. Internationale Unterstützung und Erfahrungsaustausch ermöglichen es, konkrete Wege zu einer klimafreundlichen und resilienten Wirtschaft zu finden. Dabei können Biodiversitäts-, Naturschutz- und Umweltschutzziele und entsprechende Umsetzungsstrukturen für eine naturverträgliche Entwicklung berücksichtigt werden. Potenziale für natürlichen Klimaschutz können in Klimaschutzstrategien eine wesentliche Rolle spielen und mit Maßnahmen unterlegt werden.

Ziel

Regierungen nutzen international erprobte Ansätze zur Entwicklung einer klimafreundlichen, resilienten und naturverträglichen Wirtschaft.

Vorgehensweise

Das Projekt unterstützt die Partnerländer, das Potenzial von natürlichen Kohlenstoffsenken, wie Wälder und Torfgebiete, in ihre Klimaschutzstrategien einzubeziehen. Fachleute analysieren dabei wirtschaftliche Entwicklungspfade, die Biodiversität stärken und die Auswirkungen des Klimawandels abfedern.

Das Vorhaben unterstützt pilothaft Ansätze zum klimasensiblen, nachhaltigen und umweltfreundlichen Management von Naturressourcen, die gleichzeitig lokale wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen. Darüber hinaus werden Finanzierungsoptionen mit den Ländern gestaltet, um erfolgreiche Ansätze zu verbreiten.

Regionale Fachforen ermöglichen das Lernen zwischen den zuständigen Fachbehörden sowie Akteur*innen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Das Projekt hilft dabei, Erfahrungen aus den Ländern aufzubereiten und teilt Wissen regional und international.

Stand: April 2023

Informationen

CRS-Schlüssel
41010

Entwicklungspolitische Kennungen

Signifikante Nebenziele:

  • Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

Zuständige Organisationseinheit
G320 Klima und Klimapolitik

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
34.849.856 €

Aufträge mit ähnlicher thematischer und geografischer Passung:

Dominikanische Republik, Ghana, Iran, Kolumbien, Tunesien
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