Ausgangssituation
Wildtierkriminalität bedroht nicht nur Wildtierbestände und ihre Lebensräume, sondern gefährdet auch die Wirtschaftsgrundlage sowie die Sicherheit betroffener Staaten. Elfenbein, Nashorn-Horn und Pangolin(schuppen) gehören zu den meistgehandelten illegalen Wildtierprodukten weltweit. Sie stammen überwiegend aus afrikanischen Ländern. Die größte Nachfrage besteht in asiatischen Ländern, in denen bestimmte Wildtierprodukte als Statussymbol gelten oder in der traditionellen Medizin genutzt werden.
Gut organisierte kriminelle Netzwerke, hohe Gewinnmargen und eine teils schwache Regierungsführung sind Nährboden für Korruption entlang der gesamten illegalen Handelskette. Obgleich der großen Herausforderungen gab es in den letzten Jahren regional auch erste Erfolge zu verzeichnen. Trotzdem reichen insgesamt die Anstrengungen noch nicht aus, um die transnational organisierte Wildtierkriminalität erfolgreich einzudämmen.
Ziel
Schlüsselakteur*innen setzen erprobte Ansätze breiter ein, um die transnational organisierte Wildtierkriminalität einzudämmen.