Ausgangssituation
Im Jahr 2022 betrug der Anteil des innerafrikanischen Handels am gesamten afrikanischen Handelsvolumen 17 Prozent. Zum Vergleich: In Nordamerika beträgt der Anteil 51, in Asien 49 und in Lateinamerika 22, in Westeuropa sogar 69 Prozent. Obwohl sich regionale Wirtschaftsgemeinschaften um Integration bemühen, bleibt der afrikanische Markt zersplittert.
Die Handelsminister*innen der Afrikanischen Union (AU) haben sich darauf geeinigt, die Panafrikanische Freihandelszone (African Continental Free Trade Area, AfCFTA) zu errichten. Mit diesem Schritt wollen sie mehr Integration in der Region schaffen. Bisher haben 54 der 55 Mitgliedsstaaten das Abkommen zur AfCFTA unterzeichnet und bis August 2024 haben es 48 Staaten ratifiziert. Deutschland unterstützt den Prozess seit Beginn der Verhandlungen im Jahr 2015. Im Jahr 2023 erklärte die AU die Beschleunigung der AfCFTA-Umsetzung (Acceleration of AfCFTA implementation) zu ihrem Thema des Jahres. Damit soll die Bedeutung der Freihandelszone hervorgehoben werden.
Ziel
Das Vorhaben schafft und festigt Rahmenbedingungen, die für das Abkommen über die Panafrikanische Freihandelszone (AfCFTA) notwendig sind.