Ausgangssituation
Jährlich entstehen weltweit etwa zwei Milliarden Tonnen Siedlungsabfälle. In Entwicklungsländern werden nur vier Prozent der Abfälle recycelt und 15 bis 20 Millionen Menschen arbeiten in der informellen Abfallwirtschaft, oft unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen.
Der Wandel von einem linearen Wirtschaftssystem hin zu einer Kreislaufwirtschaft ist daher unumgänglich. Das bedeutet, dass die eingesetzten Rohstoffe wiederverwendet werden müssen, anstatt wie bisher deponiert oder verbrannt. Hierfür gibt es bereits viele brauchbare Lösungen, doch die globalen Nachhaltigkeitsziele in der Abfall- und Kreislaufwirtschaft können nur durch gemeinsames Handeln erreicht werden. Kreislaufwirtschaft erfordert eine enge Kooperation zwischen vielen Beteiligten entlang der weltweiten Wertschöpfungsketten.
Ziel
Eine funktionierende und inklusive Kreislaufwirtschaft schont natürliche Ressourcen und reduziert Abfälle in der Umwelt, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern.