Ausgangssituation
Während der letzten zehn Jahre ist das Abfallaufkommen in Jordanien stark gestiegen. In den nächsten 15 Jahren wird es sich voraussichtlich verdoppeln. Zurzeit produziert das Land etwa 2,7 Millionen Tonnen Hausmüll im Jahr. Die Hälfte davon fällt in der Hauptstadt Amman an. Ursachen für die Entwicklung sind einerseits das Bevölkerungswachstum durch den Flüchtlingsstrom aus Syrien und die verbesserten Lebensbedingungen der jordanischen Bevölkerung. Weil es keine systematische Abfallwirtschaft gibt, werden Abfälle häufig unsortiert deponiert und gefährliche Stoffe nicht abgesondert. Damit ein System zur Bewirtschaftung von Abfällen entsteht, will die jordanische Regierung vorrangig die Kooperation zwischen den Ministerien verbessern, Arbeitsplätze schaffen und die Privatwirtschaft einbeziehen.
Ziel
Die Abfallwirtschaft ist verbessert und privatwirtschaftliche und staatliche Partner arbeiten in diesem Bereich besser zusammen.